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wissen, schon als ein Jüngling von kaum zwanzig Jahren gefun-den hatte, und zu der er nun von Anderen geführt werden mußte.Und doch erscheint er als der Führer dieser Anderen, als derVorfechter unter den Eliten seiner Zeit. In der That, Er lei-tete sie in dem großen Kampfe, Er gewann die Schlacht, und,was auch Jene geleistet haben, Ihm gebührt der Lorbeer.
Die meisten großen Conceptionen, deren unsere Cultur-geschichteerwähnt, sind zwar immer nur von Einem Manneausgegangen; aber nicht bloß die Ausführung derselben, sondernjene erste Idee selbst entsprang gewöhnlich aus verwandten An-sichten mehrerer Vorgänger. Beynahe jede Epoche einer wichti-gen Entdeckung ist durch eineArt von einer allgemeinen geistigenFermentation eingeleitet worden, welche die Aufmerksamkeit derbesten Köpfe des Jahrhunderts aufdenfelben Gegenstand gerichtethat. Allmahlig nimmr das Gedränge zu an der Stelle, wo derSchatz begraben liegt: zuerst Einzelne, dann Mehrere rütteln andem verschlossenen Thore, bis endlich, wenn Alles vorbereitet ist,der Sohn des Glückes hervortritt aus der Menge, und mit einemDrucke seiner Hand die Riegel sprengt, wo dann aus der weitgeöffneten Pforte ein Strom von Licht sich ergießt, der die ganzefrüher unbekannte und in Nacht begrabene Gegend iveit umhermit seinen Strahlen beleuchtet.
So kam es, daß das Wachsthum der Wissenschaften, selbstunter der Beyhülfe aller Zeitgenossen, immer nur langsam vorsich ging, aber auch dafür nie von jenm gewaltsamen Erschütte-rungen begleitet war, welche die großen Epochen der Geschichteder menschlichen Herrschsucht zu begleiten pflegen, wo nur zuoft der Friedensstörer aus dein Staube der Unbekanntschaft sicherhebt, und feiner Zeit und ihren Vorurtheilen, allen göttlichenund menschlichen Gesetzen trotzend, selbst den Kampf mir denElementen und mit den Geistern des Schicksals nicht scheuend,rings um sich Elend und Entsetzen Verbreiter, Völker unter seineFüße rritt und Länder in ihrem Blute badet, um aufdcn Trüm-mern des zerstörten Glückes der Gegenwart und unter demFluche der Nachwelt seiner Dynastie einen Thron, und sich selbst,am Ende seiner Thaten, auf einer wüsten Insel im Weltmeereein Grab zu erobern.