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jener ersten gehalten werden sollte, an welcher die Reform derStaatsverfassung gefordert worden war. Sie hofften im Gewühleiner herbeiströmenden Menschenmenge ihr verbrecherisches Werkunbemerkter vollbringen zu können. Aber sie irrten. Eben die-selben Tausende, sobald aufsteigende Rauchwolken das Feuer derFabriken verkündeten, übten selber Sicherheitspolizei; eilten zumLöschen; stellten Wachen, retteten, was zu retten war; verhafte-ten das Geslndel und ließen es in die Gefängnisse der Hauptstadtbringen.
Vielleicht läßt sich die Gesittungsftufe eines Volks nie bestimm-ter erkennen, als in Augenblicken, wo es sich, in überlegnerZahl und Stärke, Herr weiß, und ohne Furcht die Gesetze desStaates und des Gewissens und alle bestehende Ordnungen mitFüßen treten könnte. Diese Augenblicke waren in der Schweiz,und in fast allen Kantonen, seit dem Jahre 1839, mehr denneinmal, gekommen, als die Reform der Landeseinrichtungen zurSprache gebracht war. Aber nie und nirgends ward der Augenblickmißbraucht, wenn Regierungen nicht unklug ihre eigne Stellungmißbrauchten. Das Volk selbst hielt Gesetz und öffentliche Ordnungaufrecht; wehrte selber mit starker Hand und rechtl ichem Sinnrohen Ausbrüchen der Verworfenen , und bewies, es sei in großerMehrheit, durch Bildung, Besitzthum und sittliches Gefühl, überjenen Pöbel erhaben, der sich in niedern und in höhern Ständen,als schlammigte Hefe, oder obenaufschwimmenden Schaum, über-all in der Welt zu zeigen pflegt.
Wenn noch, von Zeit zu Zeit, Erscheinungen desselben hierwie in andern Staaten, hervortreten, sind sie nur traurigeNachwirkungen eines früherhin allzusehr, oft geflissentlich hintange-setzten Schulwesens und Volksunterrichts, oder auch einer ÜbelnOrganisation des Kirchenwesens. Das Werk der Schule soll imWerk der Kirche Fortsetzung finden. Dies ist nicht immer der Fall.Dem geistlichen Lehramt steht noch eine wünschbare Reform bevor,um religiösem Unglauben und religiöser Schwärmerei kräftigenEinhalt zu thun. Dazu wird, von Seiten der Pfarrer, mehrdenn äußere Würde oder innere Frömmigkeit, mehr denn Kennt-niß alter Sprachen oder schulgerechter Dogmatik, mehr dennmechanisches Besorgen vorgeschriebner Amtsverrichtungen gefordert.Vielen mangelt nöthige Geistesfülle und Geiftesgewandtheit,Vielen die Gabe begeisternder Beredsamkeit neben Jdeenklarheit,noch mehrern Weltkenntniß und jene paulinische Kunst, "Allenallerlei zu werden, um alle, auf verschiedenen Wegen, zu gewin-