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wie der älteste Sitz eines christlichen Bischofs darin; beides vonSchwärmen barbarischer Nationen Europa's und Asiens zer-stampft; — des Habsburgischen Kaisergeschlechtes Stammhaus,zuerst durch die ritterlichen Tugenden Rudolfs I. glanzreich gewor-den, und nahe dabei die Mordstätte Albrechts, seines Sohnes,welcher die Freiheit harmloser Bergvölker vernichten wollte, unddamit die Stiftung des Schweizerbundes veranlaßte; — danndie Gott geweihten Zellen einer blutdürstigen Fürstin des Mittel-alters, jetzo in ein Irrenhaus und Asyl derer verwandelt, wel-chen die Kunst der Aerzte kaum noch Hülfe bringen kann; — derGeßler Sitz auf der hohen Braunegg, im Angesicht des Gebirgs,wo ein Jüngling von Uri den Tod ihres Vaters zum Losungszei-chen der Freiheit gemacht hatte; — und eben diese adliche Burgitzt der Lnftsitz eines freien Bürgers.
Dieser Bühne zahlreicher und großer Erinnerungen fehlenauch sogar nicht Gedächtnißstellen aus den Zeiten der Kirchenre-form und der Glaubenskriege, des Völkerrechtsmordes von Frank-reich, zu Ende vorigen Jahrhunderts an der Schweiz begangen,und der Entwickelung demokratischer Freiheit in den neuen Staats-reformen der Kantone. Sie alle liegen in der Nähe von Brauneggselbst. Man erblickt da die nahen Höhen des Dorfes Häg g lingen.Hier war es, wo (im Jahr 1531) die entzweiten Eidsgenossenden ersten Religionskrieg, in welchem Zwingli bei Kappel gefallenwar, durch Friedensschluß endeten; hier, wo die französischenSchlachthaufen (am 26. April 1798) den ersten Widerstand besieg-ten, den ihnen, als sie gegen das Herz der Schweiz vordrangen,Landleute von Zu g und dem Freiamt vereinzelt entgegen gewor-fen hatten. Am Fuße derselben Höhen erblickt man hinwieder vordem Städtlein Mellingen, die grünen Wiesen von Wohlen sch w y l,in welchen, zur Zeit des Bauernkrieges, (im Jahr 1653) derKampf des Landvolks gegen die Aristokratie der Städte, verge-bens und blutig gekämpft worden war. Und, merkwürdig genug,auf eben diesen Wiesen des Schlachtfeldes ward die erste großeVolksversammlung von 4666 Männern des Aargau's (am 7. No-vember 1836) gehalten, welche Verbesserung der Staatsgrundge-setze und deren Reinigung von aristokratischen Einschmuggelungenforderten und errangen; — jene Freiheit errangen, für welchedie Landleute des siebenzehnten Jahrhunderts dort vergebens ihrBlut vergossen hatten. Ein berühmteres Schlachtfeld, aus denbrudermörderischen Glaubenskriegen der Eidgenossen, dehnt sich,nur eine Mei'e davon entlegen, in den Ebnen von Villmergen