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ein wunderliches Schicksal, wie es freilich viele Monumente in derWelt haben werden. Nämlich weil es gleichzeitig mit dem Feuer-heerd in der Küche des Pfarrers früh veraltet und zerfallen war,benutzte der kluge Geistliche die Steine der Ehren- und Feierstättezur Restauration seiner Feuerstätte in der Küche. Die Regierungvon Solothurn ließ indessen einen frischen Denkstein setzen, mit in-schriftlicher Beifügung aller Titulaturen des Maupertuis, ver-muthlich weil der Philosoph bei Lebzeiten sehr darauf hielt, undvielleicht im Jahr 1825 noch Titel mehr galten, als Verdienste.
Um mich nicht einer schweren Unterlassungssünde schuldig zumachen, muß ich, neben dem Weißen st ein des Jura, zweenandrer Punkte in dieser Gebirgskette gedenken, welche der Er-wähnung wohl so würdig sind, als er. Ich meine die beidenHauensteine, zwei Bergsoche, die einige Stunden von einanderentfernt sind, durch bequeme Kunststraßen, Basel und Westdeutsch-land mit der innern Schweiz verknüpfen und den Wandrer mit sowunderbaren, romantischen Gebirgsbildern umringen, wie kaumirgend ein andrer Uebergangspunkt des Jura.
Schon wo sich die große Straße, aus einer reich angebautenEbne von Fruchtfeldern, zum obern Hanenstein gegen dieBergschlucht oder die „Kluß" (Klause) wendet, hält ein alterthüm-liches Ritterschloß, Neu-Bechburg, auf steilem Felsengipfel,Schildwacht. Noch ziemlich in seiner Ursprünglichkeit bewahrt, dientes der lieblichen Gegend zum Prachtstück. Wo sonst Schwert undHarnisch klangen, tönt setzt aber die Sichel eines freien Landmanns.Sobald man in die kalten Felsenschatten der Kluß eingetreten ist,drängt sich uns eine andre Welt entgegen, seltsames, mannichfal-tiges Gemenge wilder Felsen, kleiner lieblicher Thäler, enger Berg-schlünde, freundlicher Dörfer, malerischer Kapellen und finstererTrümmer von Raub- und Ritterburgen. Hier horsteten im Mittel-alter, an der Gebirgsstraße, wie Falken in hohen Felsnestern,die berüchtigten Freiherrn von Falkenstein. Ihrem Geschlechte ge-hörte das Schloß Blauenstein, hoch auf verwitterndem Kalk-felsen. Jetzt nistet dort eine arme Familie zwischen öden Mauern,die vorher ein romantischer Kupferschmied von Aarau gekaust hatte,um sie zum Rüsthaus und Schauplatz von Waffensammlungen derRittertage zu machen. Weiterhin, jenseits dem gewerbigen FleckenBalsthal, wo sich die Straßen über den Hauenstein und Paß-wang von einander scheiden, schwebt auf kahlem Felsen noch die