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Tagen politischer Wirren und Verfolgungen, ein andrer ausdem Vaterlande verstoßener Mann die heitersten Tage seines Le-bens in der Verbannung, — jener einzige Mann, welcher mitWashington, dem großen Amerikaner, verglichen werden darf;zwar nicht, gleich diesem, vom Glück gekrönt, aber doch, wie die-ser, moralisch erhabner, denn Cäsar Und Napoleon, —dergroße Sarmate ThaddäuS Kosciuözko. Hier wandelte eram liebsten, einsam, in göttlicher Traurigkeit über Könige undVölker des Zeitalters; hier, ein vergnüglicher Zuschauer derLandwirthschaft des freien Volks, faßte er den Gedanken, dieLeibeigenschaft von seinem Gute Sicnowicze in Polen aufzu-heben; hier auch ruht noch, als er am 15. October 1817 zu Solo-thurn starb, ein Theil seiner irdischen Hülle, wo auf dem Kirch-hofe, der einem Nelkengarten ähnlich steht, der Grabstein ver-kündet : Visoera l'üalläsöi Xoseiu^ko lleposita. Die XVll0otob. movovxvil. Und hier knieeten, beteten, weinten amGrabhügel dessen, den die Menschheit noch ehren wird, wenn siedie Czaaren vergessen hat, am 9. Mai 1833, fünf und zwanzigder Helden von Grochow und Ostrolenka.
Auch noch ein andres Dorf des Kantons bewahrt Grab undDenkmal eines berühmten Fremdlings. Es ist das Dorf Dorneck,bei welchem im Jahr 1499 eine der siegreichen Schweizerschlachtendes Schwabenkrieges für Unabhängigkeit des Vaterlandes ge-schlagen wurde. Als Zeugniß dessen bewahrt man noch in der„Schlachtkapelle" die vom Wahlfeld gesammelten Schädel; dahinging einst auch eine Wallfahrt der Gläubigen, und zwar, wiesie es nannten, „zum elenden Bein." Die Zahl der Gläubigenhat sich aber schon im siebzehnten Jahrhundert so sehr vermindert,daß heutiges Tages selten ein Pilger erscheinen mag. Indessenwird das Andenken des Sieges von Dorneck, oder Dornach,fort und fort von den Enkeln der Sieger feierlich begangen. Ichhabe aber des Ortes eigentlich wegen Grab und Denkmal einesberühmten Fremdlings erwähnen wollen. Hier ruhen nämlichdie Gebeine des Philosophen Maupertuis, von St. Malo ge-bürtig. Dieser Mann, der den kleinen Fehler vieler andern Welt-weisen hatte, daß er nur trefflicher Philosoph in seinen Schriften,aber ein schlechter in seinem Leben war, starb bekanntlich bei sei-nem Freunde Bernoulli in Basel (1759). Es ist etwas auffallend,daß er nicht in Basel selbst, sondern lieber in jenem Dörflein be-graben seyn wollte. Der Freund erfüllte den Willen des Philo-sophen und setzte ihm dort ein Denkmal. Auch dieses hatte wieder