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die auf das Lebensloos des Landes oder der Nachbarreiche ein-wirkten. Als Arelat und Burgund vergangen waren, fiel das Gebietan das deutsche Reich, ward ein Lehen von Grafen; kam durchErbschaft an verschiedne Familien, endlich, als Fürstenthum an dieHerzoge von Longueville, von denen es König Wilhelm III. vonEngland erbte, der seine lehensherrlichen Rechte dem König Fried-rich I. von Preußen überließ. Als sich neben diesem ein Dutzenderblustiger Mitbewerber zeigte, entschieden die Stände desFürsten-thumes in ihrer Wahl für ihn und er bestätigte dagegen (1707) diealterthümlichen Freiheiten und kleinen Nechtsame der Gemeinden,Körperschaften, Herrschaften und Kastellaneien. Zum Theil bestehtdas Bunterlei dieser örtlichen Rechtsame noch. Man war in Erman-gelung vollkommner politischer Freiheit, auf solche Brocken vonFreiheiten sehr eifersüchtig. Jeder Fürst mußte sie beschwören, ehman ihm den Huldigungseid leistete. Als einst ein Herzog Heinrichder Zweite von Longueville (im Jahr 1617) nach Neuenburg kam,und, fast allzufürstlich, nichts von diesem Eid und noch wenigervon den armseligen Rechtsamen des Volks hören wollte, die manihm nicht einmal in Schrift vorlegen konnte: mußte er sich einekleine, vierzehn Monate lange, Revolution gefallen lassen undsogar, um des Lebens sicher zu seyn, nach Frankreich zurückflüch-ten. Noch stürmischere Auftritte gab's, als die Finanzmänner Fried-richs des Großen (im Jahr 1768) die fürstlichen Gefälle großenPächtern überlassen wollten. Es gab Aufruhr und Mord. Zwardie Unfugen wurden, wie billig, bestraft; aber der König warFriedrich der Große! Er bestätigte und erweiterte sogar dieRechtsame des Ländchens, dem er gern in unschuldigen Dingennachgab, wie wunderlich sie dem hellgeiftigen Fürsten auch zuweilenvorkommen mochten. Als der gesammte reformirte Klerus des Für-stentums einst das größte Aergerniß an dem Pfarrer OlivierPetitpierre nahm, der öffentlich gegen die ewige Dauer derHöllenftrafen gepredigt hatte, suchte sie der damalige GouverneurGeorg Keith vergebens zu besänftigen. Sie wandten sich umEntscheidung an den König, mit der Erklärung, daß ihnen einesolche, schon von Origenes gelehrte, Ketzerei durchaus uner-träglich wäre. Friedrich fügte sich und antwortete: Wenn es seinenlieben Neuenbürgern denn gar zu sehr am Herzen liege, ewig ver-dammt zu bleiben, so biete er gern dazu Hand, und genehmige,daß es der Teufel dabei an nichts fehlen lasse. Wie es indessen zugehn pflegt, was des Guten die Fürsten großmüthig verschonten,ward von den eignen, inländischen Obrigkeiten mehrmals verküm-