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1,1 (1804) A - E
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Cvh Col 201

als gewiß: daß die scheinbare Festigkeit verschiedener Materienmehr von der Anzahl Fibern abhangt , die in Wirkung kommen;als von der spezifischen Verschiedenheit der Intensität dieser Kraftin den verschiedenen Materien (G i l b e r t s A n n a l e n d e r P h y-sik, Bd. XIII, St. 4.) Den größten Zusa m m cnhang zei-gen die flüssigen Körper, weil sie mehr Berührungspunkte haben,als die feste» ; und auch diese, z. B. Metallplattcu, hängen fe-stester an einander, wenn sie sehr glatte Oberflächen haben,und eine Flüssigkeit sich zwischen den leztern befindet. Die C 0-Hasion laßt sich füglich in die mechanische, die chemischeund in die organische tbeilen, wo die erstcre blos auf der ge-genseitigen Reibung der Thcilchen beruhet, und folglich von derFigur derselben abhangt. Sie stehet jedoch bei ahnlichen und ho-mogenen Körpern nicht imVcrhalrniß ihrer O. neerschnit-te, oder der Fläche des Bruches, sondern den vorher angeführtenVersuchen des Grafen Rumford zufolge I.e. in einem höhernVerhältnisse, das sich nach Verschiedenheit der Materien abän-dert. Bei der chemischen Cohafion finder eine wechselseitigeDurchdringung der heterogenen Stoffe statt; sie wird dadurch weitvollkomnincr und inniger, als die m echanische. Die 0 rga n i-fchc endlich ist eine Folge der Form der organischen Körper.

Eine nothwendige Bedingung der chemischen Cohäsion istein Prinzip der qualitativen Anziehung, welches die Grundstoffeunter einander verbindet. Dieses Prinzip ist den neuesten Erfah-rungen zufolge der Sauerstoff (S. dies Wort), der die gegen-seitige Anziehung der Grundstoffe bewirkt, wenn sie durch daSzweite Prinzip: das Feuer, ans ihrer vorigen Verbindung ge-rissen, und dadurch geschickt gemacht worden sind, eine neue Ver-bindung einzugehen.

stchromium (Osteome) ein 1797. von dem französischen Che-miker Vanquelin entdecktes Metall von weisser, ins Grauefallenden Farbe, das sehr spröde und feuerbeständig ist. Es läßtsich daher nur schwer schmelzen, und bildet bei dem Erkalten na-dclförmige Krystallen. In Verbindung mit dem Sauerstoff(ox^xeii) bildet es die Chrominmsäure, von einem metalli-schen herben Geschmack, die in rubinrotsten länglichen Krystallenerscheinet, sich im Wasser leicht auflöset, und sich auch leicht mitden Laugcnsalzen verbindet, wo die Auflösungen eine oraugcgclbeFarbe erhalten und auch eben solche Krysialle liefern; eine Eigen-schaft, welche dieser Saure ganz allein eigen ist, denn keine an-dere Saure färbt die daraus erzeugten Salze.

ssöhornsche Mörser. Siehe das lcztcre Wort.

ssolubrine oder Feldschlange (Conlsvrine) ein altes Ge-schüz, das zu Anfang des scchszchnten Jahrhunderts 120 PfundEisen schoß, 15 Fuß lang war, und izooc, Pfund wog. Die