Che lyz
haben, sondern sich nach allen Seiten hin ausbreiten. Sie thcilci,sich wieder in gasförmige oder lnfr fö r mige Körper und inDünsic oder Dampfe: jene lassen sich ausserordentlich zusam-mendrücken, ohne dadurch oder durch einen bekannten Grad vonKalte ihrer Elastizität beraubt zu werden; die Dämpfe hingegenverlieren diese durch starkes Zusammenpressen oder in einer NiedernTemperatur wieder, und werden entweder tropfbarflüssigoder fest (f. Dämpfe oder Gas).
Die allen Körpern eigenthümliche C oh afions kraft bewir-ket einen Zusammenhang ihrer homogenen Tbcile, der nur durcheine äussere Kraft aufgehoben werden kann. Die heterogenen Theilederselben werden durch eine andere Kraft zusammengehalten, welchedie Anziehung (^.ttraotron) oder V erw a n d tsch afts kr a ftgcnennt wird, und durch keine mechanische Mittcl zer-stört werdcii kann. Um sie aufzulösen, bedienet man sich ihrerselbst; d. h. zu zwey mit einander vereinigten Körpern o. und b.sezt man einen dritten c., der eine größere Anziehung zu einem vonjmcn äußert, als sie unter sich besitzen, und der'daher sie voneinander absondert, indem er sich mit dem einen n. oder mit demandern d. verbindet. ES kann jedoch nicht eher die Zerlegung ei-nes Körpers in seine ungleichartigen Thcile statt finden, bis eineTrennung seiner gleichartigen vorhergegangen ist, und er oder ciiranderer Körper, der chemisch auf ihn wirken soll, sich in einemsiüssigen Zustande befindet. DieS geschiehet entweder auf demtrocknen Wege, indem man den flüssigen Zustand durch dieWirkung dcS FcucrS hervorbringt; oder auf dem nassen Wege,wenn der zn behandelnde Körper selbst flüssig ist, oder mir irgendeiner Flüssigkeit verbunden wird.
Die mechanische Trennung der grobem gleichartigenVestandthcilc der Körper geschiehst durch Zerschlagen, Zerstoßenoder Zersprengen, Zerschneiden oder Zerreiben derselben, die A b--sondcrung der feinem von den grobem aber durch Siebe,Schlemmen, Abfetzen, Durchseihen, Ausstoßen und Auslaugen( istxiviuticm ). Daß die chemische Trennung der heterogenenTheile eines Körpers auf der Anziehungskraft der Substanzenberuhe, ist eben vorher gesagt worden; diese Anziehungskrafttheilet sich wieder in verschiedene Grade, die ebenfalls mit bcsondernNamen belegt werden:
1) Wenn blos zwcn heterogene Substanzen sich mit einandervereinigen und ein gleichartiges Ganzes bilden, ohne daß ein Vc-staudtheil dabei abgesondert wird; so heißt dieses die Verbindungs-Verwandtschaft, z.B. alle einfache Auflösungen, Salze undWasser, Harze und Alkohol :c. :c.
2) Eine an ne ig en d e Verb i nd u » g sverwan d tsch aftentstehet, wenn zwei Substanzen sich nicht unmittelbar mit einandervereinigen lassen, dies aber vermittelst eines dritten geschiehet, der
Ho>M GcschüzWörttrl'. I.xh. N