r?ü Bra
Bindfaden zusannuen gebunden, können auch anstatt der Brandstv-vinen in die Bomben gcleget werden, um bei dem Krepiren derselbenbrennbare Gegenstände anzuzünden.
Brandzicher (tirL-strmses) Siehe Ausziehen.
Lrandzcug S. Geschmelzten Zeug.
Braunstein (blangnnese) einsehe hartes, sprödes und streng-flüssigeS Metall von weißer Farbe und 5,805 bis 7,6 spezifischen Ge-wicht, das sich schon beim bloßen Glühen sowohl, als in feuchterLuft sehr schnell oridirt, und in lezterer bald ganzlich zerfallt. ESlaßt sich mit den meisten Metallen, das O.ueckstlbcr ausgenommen,schwerer oder leichter, doch am leichtesten mit dem Eisen vereinigen,das cS hart und spröde macht und von dem es sich sehr schwer wie-der trennt. Es wird mehrcntheils durch gongen vererzct und mirKohlcnsroffsaurc, Eiscnoryd, Kalk und Kieselerde zusammen ge-funden.
Brechstangen (stinces) werden vorzüglich von den Minirerngebraucht, große Steine auf die Seite zu räumen. Sic sind unteneinseitig mit verbrochnen Ecken, oben aber abgerundet. Ihre Langeist: 5 Fuß, 6 Zoll; 5 Fuß; Z Fuß 8 Zoll; 2 Fuß v Zoll und2 Fuß.
Brennbare Ulineralien, zu diesen werden gegenwartig dieNaphtha, der Bernstein, die verschiedenen Stcinkohlenarten, derSchwefel, der Graplstt und die Kohleublcndc gerechnet. Von ihnensind blos der Schwefel und dann die Steinkohle, wegen ihrer An-wendung bei Verarbeitung deS Eisens für den Artilleristen merk-würdig. w. n. i.
Brennender Stein (toaste ästen) ist eine Art geschmol-zenen Zeuges, der aus einem der oben (S. Brandl» gel)unter blo. II. bis VI. angegebenen Salle bestehet. Die Bestand-theile derselben werden nemlich in einer eisernen Schelle oder Kesselgeschmolzen, der so eingemauert ist, daß mau rings berum geben,daS Feuer aber nirgends heraus kann. Nachdem die Schelle zu demEnde vorher etwas erwärmet, ein wenig Leinöl auf den Boden ge-gossen, der innere Rand aber bis oben mit Schwcincschmeer ausge-strichen worden; sezt man zuerst den Schwefel, Terebiutin und denKolophonium ein. Wenn beides nvthig zergangen, wird daS Feuerhiuweagenommcn und ausgelöscht, um mit desto größerer Sicher-heit den gekleinren Salpeter und das Mchlpulvcssuach und nachunterrühren zu können. Der noch warme Satz wird in einem mitBindfaden aus Stroh geflochtenen Korper bch. ga. stub. II. einge-würket, und mir einem mir Leinöl bestrichenen Setzer eingestopft,den man zulezr von oben in den e^atz hinein stoßt, und darinnen stecke»läßt, um eine Oeffnung zu erhalten, die mit Anfeuerungszeugausgeschlagen wird. Weil diese FeucrwerksKorpcr wegen ihrer aus-serordentlichen Leichtigkeit eine besonders schwache Ladung erfordern,
und