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1,1 (1804) A - E
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Aug — Aul

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gegen die Truppen richten, während die schweren Kanonen dieVerschanzuugcn beschießen, in welchen sich in diesem Falle auchdas meiste feindliche Geschüz befindet. Bei einer zusammenhän-genden Verschauzuug hingegen bedienet man sich der leichtenStücken, theilö zum cnsiUren der feindlichen Linien und zu denScheinangriffen, rheüs last nmn sie unmittelbar den zum Sturmbestimmten Truppen folgen, um sie nach Ersteigung der Ver-schanzung gegen den sich etwa setzenden Feind gebrauchen zu kön-nen. Die reitende Artillerie wird dieser Absicht vorzüglich ent-sprechen; sie wird die den Feind verfolgende Kavallerie begleiten,und ihre Vorschritte begünstigen und erstickten.

Liegen nahe an der Fronte oder auf den Flanken einer Stel-lung doniinirende Anhohen, müssen diese um jeden Preis erobertund mit schweren Kanonen und Hanbitzen besczt werden , »m we-nigstens durch Bogenschüsse die hinter den Verschanzungcn stehen-de» Truppen zu treffen. Noch vortheilhaftcr ist es, wenn die Be-schaffenheit des. Terrains »erstattet, die Batterien so zusetzen:d -si zwei oder mehr derselben ein kreuzendes Feuer auf den anzu-greifenden Punkt machen, wodurch man weit schneller zum Zweckkommen wird.

Geschiehct der Angriff einer Verschanznng noch vor Anbruchdes Tages; laßt sich auch wenig von dem Gebranch des Geschützesdabei erwarten. Man bedienet sich des leztere» entweder aar nicht,oder nur bei den Scheinangriffen, um die Aufmerksamkeit desFeindes von dein wahren Punkte abzuziehen. Am vortheilhafte-steu sind noch die .Eanbitzeu, mit denen man zuerst einige Leucht-kugeln in die Verschanznng wirft, und alsdenn ein heftiges Kar-ketschenfener macht, bis die Truppen nahe genug sind, daß siein vollem Lauf die Verschanztingen ersteigen können.

Um sich endlich einen Weg durch vom Feinde beseztc Defileeirzu offnen, wenn man sie nicht umgehen kann; muß man Ge-schüz auf die anstossenden Hohe» zu bringen suchen, und von die-sen die Posten beschießen, welche den Ausgang des Defilces be-wahren. Immer wird jedoch in diesem Falle der Erfolg sehr un-gewiß bleiben, sobald man einen entschlossenen Feind gegen sichhat, der sich seinen Waffen mit Nachdruck zu bedienen weiß.

Anlegung der Arbeiter beim Natteriebau geschichet derge-stalt: daß von den 12 Mann Infanterie, die auf jedes Geschü;— es sey Kanone, Hanbitze oder Mörser — gerechnet werden,6 Mann die Erde ans dem Graben ans die Bcrme, g Mann abersie von da in den Kasten werfen, die lezten z Mann endlich sieauf den Kasten verbreiten, und feststampfen. Die erstercn 6Mann werden g Fnß von einander und so angestellt, dasi g Mamiwcchselswcise an der Vermc, und z Mann gegen die Mitte desGrabens anfangen, wo sie einander am wenigsten hindern, undam bequemste» arbeiten können. Jeder Arbeiter bekommt auf