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1,1 (1804) A - E
Entstehung
Seite
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Achs

Ii

die Starke des Holz - und EisenwerkeS. sonderndie s o r g fal t i g e B e a r b ei t n n g beider und die z w e cl'-m äs; ige Anbringung des Beschlages ist es, was diehinreichende Daner der Lasteten gewähret. Die Länge der Mit-telachse richtet sich nach der Breite dcr Spnhr, oder der innerenEntfernung der Räder von einander, wie sie in jedem Lande ge-wöhnlich ist ; die erster? muß ncmlich , mit dem Sturz beider Rä-der zusammen genommen, der Breite der Spnhr gleich seyn.Die untere Fläche aller Achsen wird am besten gcradlinicht ge-macht, so daß die Stärke der Arme oder Schenke! von oben her-untcrwärts abfällt. In Absicht des in den hölzernen Achsen be-findlichen Eisenwerkes sehe man Beschläge.

Soll eine unbrauchbar gewordene Achse durch eine neue er-sezt werden, muß man zuerst den Schwanz der Lastete durch ein-geschlagene Pfähle fest stellen, worauf man den Vordcrtbeil derLastete in die Höhe hebet, und eine Unterlage darunter sezt, umdie Räder abziehen, und die Achse hinweg nehmen zu können»Dies hat bei den eisernen Achsen keine Schwierigkeit, weil dieEinbindeschienen sehr lang sind, so daß die Unterlage vor densel-ben unter den Wänden angebracht werden kann. Bei den hölzer-nen Achsen hingegen ist diese Einbindeschiene länger; es wird da-her hier die Unterlage unter die Mittelachse gemacht, um dieSchienen abnehmen zu können, worauf man eine zwei! Unterlageunter der Stirn der Lastete anbringt, um sowohl die erste Unter-lage als die Achse hinwegzunehmen.

Achsbleche (Irsnr tsguins und plagues sts srottement) un-terscheiden sich in die hinter» a. oder f. und in die vordcrn k>, x.

5. Ihre Bestimmung ist: das Reiben der Nabe an denAchsschenkeln zu verhindern, sie werden daher genau geschmiedet,und auf die Achse aufgebrannt.

Achseinbindeschienen oder AchSpfannen, (ss.trier und banstsz6'essien^ sind starke eiserne Bänder, welche die Achse an die Las-set? befestigen, und von den unten durch die Wand gehendenBolzen der Pfannstnckcn gehalten werden. Bei einigen Artille-rien sind sie auch blos ansscrlich mit starken Nägeln an die Lafc-tcnwand geschlagen, so daß sie die Mittelachse unten umgreifen.Allein, dies gewahret theils nicht dieselbe Festigkeit, als wenn dieSchiene unten durch die Schraubenmutter der Bolzen gehaltenwird; theils bat es auch den Nachtheil: daß durch das Losbre-chcn der an die Seite der Lastetenwand geschlagenen Achspfan-ucn, wenn eine unbrauchbar gewordene Achse dies nöthig macht,die Wand selbst sehr beschädiget. Die erster? Befestigung durchdie Bolze bstF. 6. und 7. TL. ist daher allezeit als die vorzüglichereanzusehen. Diese Schienen müssen nicht aufgebrannt, sonderngenau auf die untere Fläche der Wand und über die Achse gepaßtwerden, daß sie in allen ihren Punkten fest anliegen, und dieAchse Nirgends einigen Spielraum hat.