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welchen man eben von Jerusalem empfangen hatte.Ich hatte mich, zwar nur ungern in meinen kleinenSalon einführen lassen; allein ich, ein Trappist, imKloster von St. Sabas, und nur wenige Schritte voneinigen hundert Martprerschedeln, konnte mich nichtentschließen, auf einem Divan sitzend mein Mahl ein-zunehmen. Ich trug daher, zum großen Erstaunender Brüder, meine Platte in die Grotte des heiligenSabas, welche nicht ferne vom Kloster in einem Felsenist, und hier auf einem Steine sitzend, auf dem erselbst sonst gesessen war, und einen andern Stein zumTische habend, nahm ich wieder eine jener glücklichenMahlzeiten ein, welche jenen glich, von denen ichIhnen schon bisweilen gesagt habe.
Nachmittags besah ich das Innere des Hauses inallen Einzelnheiten. Ich hielt mich einige Augenblickein der Kapelle auf, wo der heilige Johann Damas-cenus begraben ist.
Indem ich mich von da weg nach den Thürmen be-gab, war ich erstaunt, auf der Terrasse einen herrlichenPalmbaum zu finden, dessen frisches und herrlich grünesLaubwerk den angenehmsten Kontrast mit dem durchausgelben oder grauen Aussehen dieser dürren Wüste bil-dete. Ich konnte ihn nicht genug betrachten; der Rei-sende, welcher mitten im brennenden Sande Libyenseine Rose findet, kann keinen trostreicheren und ange-nehmeren Eindruck empfinden.
Auf einem der Thürme sah ich einen ziemlich großenWorrath kleiner außerordentlich schwarzer Brode. Die