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Theil 1 (1837)
Entstehung
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die Zahl derselben noch weit größer. Gebet, Betrach-tungen, Lobpreisungen des Herrn, Händearbeit be-schäftigten ihre Tage daselbst, und dehnten sich bis indie stille Nacht aus.

Im Jahre bioo richteten die Ungläubigen ein schreck-liches Blutbad unter diesen Mönchen an. Man zeigtemir vier oder sünf hundert Schedel, welche wie Reliquienaufbewahrt werden.

Heut zu Tage haben diese Höhlen keine andernBewohner als blaue Tauben, welche da ihre Zufluchtsuchen, und gern darin nisten.

Es gibt wenige Schilderungen, welche für die christ-liche Frömmigkeit so anziehend sind, als jene, die derheilige Ephraim von diesen frommen Männern, derenbußfertiges und ganz heiliges Leben den Ruhm dieserWüste ausmachte, zurückgelassen hat.

»Die Höhlen und die Felsen, sagt er, sind ihr Auf-enthalt; sie schließen sich in die Berge, wie zwischenMauern und unzugängliche Wälle ein; die Erde istihr Tisch, wilde Kräuter, welche sie erzeugt, sind ihregewöhnliche Nahrung, und das Wasser, das in denBächen fließt, oder welches aus den Ritzen und Oeff-nungcn der Felsen träufelt, ihre ganze Erfrischung. Siemachen aus allen Orten, wo sie sich befinden, Kirchen;ihre Gebete werden nie unterbrochen; sie bringen denganzen Tag mit dieser heiligen Uebung zu; Lobeserhe-bungen des Herrn sind die Opfer, welche sie ihm inder Vertiefung ihrer Höhlen darbringen; sie sind zu