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Ziegen, Esel, Hunde, Weiber, Kinder, Alles war unter-einander gemengt. Wey unserer Annäherung erhobensich die Männer, die Weiber bedeckten sich, dieKinder fingen zu weinen, und die Hunde zu bellen an.Unsere unvermuthete Erscheinung, und besonders unsereZahl hatte ihnen einen vollkommnen Schrecken eingejagt.
Einige Schritte vom Lager bemerkte ich arme Wei-ber, welche auf eine mühsame Weise Wurzeln ausrissen.»Dieß ist ihre Nahrung,« sagte mir der gute Prior.»Die Noth, welche in diesem Augenblicke das Landdrückt, versetzt sie in diese verzweiflungsvolle Lage.Das Kloster erschöpft sich in Hilfsleistungen; es bringtunermeßliche Opfer. Es gibt alle zwey Tage jedemMenschen ein kleines Brod, und schickt von den Per-sonen, welche sich um Almosen melden, auch nicht eineunbeschenkt fort. Und dessen ungeachtet, fügte er hinzu,machen diese Spitzbuben Löcher in die Mauern, umuns zu berauben! Die Unseligen!! und wir haben dreyThürcn von Eisen, mein ehrwürdiger Bater! DreyThüren von Eisen! Und doch sind wir nicht sicher. Vordieser verwünschten Belagerung von Akre, welche nichtendigen will, haben sie es niemals gewagt; jetzt wagensie Alles, unv Niemand bestrast sie.«
Wir hatten von dem zweyten Lager der Beduinen
etwa l Stunden zurückgelegt, als wir plötzlich zwey
hohe Thürme vor uns sahen, welche sich aus einem
Abgrunde zu erheben schienen; es waren die von St.
Sabas. Ich glaube nicht, daß es Einsiedlern möglich
wäre, sich an einem unfruchtbareren Orte, und in einer
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