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Theil 1 (1837)
Entstehung
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361
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von in Kcnntniß zu setzen, wenn eine abgehen würde.Dieser Geistliche, dessen Benehmen ganz herzlich ist,und der nicht schlecht italienisch spricht, forderte micham darauffolgenden Tage auf, mich für den I5ten be-reit zu halten. An diesem Tage fand ich mich um g UhrMorgens Key ihm ein, und wir machten uns mit eini-gen Arabern auf den Weg. Er hatte Sorge getragen,uns griechische Pilger, 100 an der Zahl, welche einIanitschar begleitete, mit dem Austrage vorausgehen zulassen, uns bcy dem Brunnen des Nehemias zu erwarten.

Als wir am Fuße des Berges Sion angekommenwaren, sahen wir einen Bethen in großer Eile undganz außer Athem auf uns zukommen, welcher sich anden Prior wendet und ihm einen Brief überreicht.Dieser öffnet das Schreiben; aber kaum hat er einigeZeilen gelesen, so erblaßt er vor Schmerz und Ucber-raschung. Da er jedoch über den Inhalt desselben an-fangs schwieg, so glaubte ich sein Stillschweigen achtenzu müssen. Aber bald entschlüpfen ihm beynahe un-willkührlich die Worte: »DicRäuber! die Diebe!« DieHand an die Stirne legend sagte er dann zu sich selbst:»Das ist unglaublich! Wie? trotz drey eisernen Thürcn!die Diebe, die Diebe!« Ich hielt mich durch diesesSelbstgespräch hinlänglich berechtigt, ihn zu fragen,was wohl die Ursache seiner Bestürzung sey? »O! ant-wortete er mir, 0! das Kloster, wohin wir gehen, istdurch die Araber geplündert worden. Anstatt die dreyeisernen Thüren anzugreifen, welche den Eingang ver-wahren, und hinter denen wir uns sicher glaubten, ha-

Reise nach Jcvusalem. i. Bd. ig