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Theil 1 (1837)
Entstehung
Seite
351
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wie ich Ihnen bald zu erzählen Gelegenheit habenwerde.

Mein Dolmetscher zeigte mir sogleich die Erfüllungmeines Auftrages an. Er hatte mit einem Türken ge-sprochen, dessen Wohnung der Moschee naher als alleandern Gebäude stand, und deren Fenster auf den Platzselbst hinausgingen, und für mich, den vorgeblichenArzt, die Erlaubniß erwirkt, meine Neugierde hinterden Fensterläden eines seiner Zimmer befriedigen zudürfen.

Um to Uhr Morgens begab ich mich dahin. DerTürke führte mich auf eine gewisse geheimnißvvllc Weisebey sich ein, nachdem er seine Weiber entfernt hatte.Das Haus schien mir schön zu seyn, obwohl es nichtgut unterhalten war. Es bedurfte einiger Ausbesserun-gen, welche die Zeit nothwendig gemacht hatte, alleinich bemerkte nicht, daß man sie vorzunehmen im Sinnehabe. Ich muß es oft wiederholen, die Türken habenGefallen an Ruinen. Eine zertrümmerte Säule, zer-sprungene, oder beschädigte Pfeiler sind nie ohne einigenReiz für sie. Dieses Haus hatte ursprünglich denTempelrittern angehört, welche an demselben Platze nochmehrere, weit schönere besaßen.

Nachdem die ersten Höflichkeitsbezcugungen vorüberwaren, näherte ich mich den Fensterläden, um meineBeobachtungen zu beginnen. Mein Türke ließ michauch nicht einen Augenblick aus den Augen; er hielt sichimmer an meine und meines Dolmetschers Seite, undso oft er einen der Seinigen über den Platz gehen sah,