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Ungeheuer, welches so eine Unthat auszuüben, und fernemörderischen Hände in das Blut des vielgeliebten SohncSdes Allerhöchsten zu tauchen gewagt hat? Wer ist derGrausame, der es gewagt hat, um sein heiliges Hauptdiese mit seinem geronnenen Blute bedeckte Dornenkronezu stechten! — O Jesus I du das liebenswürdigste undschönste der Menschenkinder, wer hat dich so entstellt?Wer hat es gewagt, deine anbethungswürdigen Gliederzu zerbrechen, und dieses heilige Fleisch, dessen Wundenalle ich mit einem Strome von Thronen benetze, zuzerreißen! — Nähere dich Sünder! betrachte alle dieseWunden, komm und sieh, ob du nicht erkennst, wer derist, der die Streiche geführt hat! — Du erbleichst, und
weichst vor Schrecken zurück; -> — tritt näher ;
tritt ganz nahe heran, lege deine Hand auf diesen blu-tigen Leichnam, neige dein Gesicht auf dieses bläulicheAntlitz, und wage zu schwören, daß du nicht der Mörderbist! — — Wie? welche Verwirrung entsteht in dem
Innern meiner Seele? Wie kommt es, daß ich
vor Schrecken und Unwillen schaudere? Meine
Brust hebt sich von gewaltigen Athemzügm, die dasEntsetzen herauspreßt, und mein Herz schlägt unterder
Last des Schreckens. Von Furcht und Zittern
ergriffen suhle ich den Schrecken mir bis ins Innerstedringen. — Großer Gott! bin ich denn der Schuldige?Doch welche Stimme, die ich vergebens in mir zu er-sticken suche, tönt bis in die Tiefe meines Herzens, und
rustmir zu: Ja Unglücklicher! dubist's! Ich!-^
Ja du selbst! Ich des gräßlichsten Verbrechens,
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