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Theil 1 (1837)
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der ungeheuersten Frcvelthat schuldig! Ichsrage:

Wo ist der Schuldige? und ich bin es selbst!

Ich bin der Mörder meines Gottes! Ja ich bin ein

Gottcsmörder! Ich ein Gottesmörder! O!

kann ich daran denken, ohne daß mein Herz vor Schmerzbricht? ohne daß ich Ströme vonThräncn vergieße?Kann ich, ohne vor Schmerz zu sterben, die Stimmedes Blutes meines Jesus hören, welche mir ohne Unter-laß zuruft: Ja, du bist es, der durch die Hand derHenker mich gegeißelt, verwundet, zerfleischt, und mit

Dornen gekrönt hat. Und diese Henker! Es

sind deine Verbrechen! Meine Verbrechen! Omeine Seele! erniedrige dich in den Staub! O Sünde,abscheuliches Ungeheuer! wer soll bcy deinem Anblickenicht vom Schrecken ergriffen werden? Wer sollnicht sogar deinen Schatten fliehen, wenn er bedenkt,daß du die Ursache des Todes meines Gottes bist?Und welchen Todes? Des Todes am Kreuze!O Wunder! o unaussprechliches Geheimniß! DerBöse sündiget, und der Gerechte wird gestraft; derVerbrecher wird verschont, und der Unschuldige wirdmit einer Strenge ohne Maaß behandelt! DerEwige liefert seinen einzigen Sohn aus, um einen schlech-ten Sklaven zu befreycn. Der Urheber des Lebensläßt sich wie ein Lamm zur Schlachtbank führen; einmörderisches Eisen durchbohrt seine Füße, und seinewohlthätigen Hände, und sein vergoßnes Blut löschtalle Sünden seiner Kreaturen aus. Welch einGeheimniß von Huld! Welches Ucbcrmaaß von