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Theil 1 (1837)
Entstehung
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339
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Krippe an, wo ich ihn erst unlängst angebetet habe,bis zu dem Kreuze, an welchem er sein Sühnofer fürunsere Sünden vollbringen wollte, bis zu dem Grabe,in welchem er drcy Tage lang unter der Gewalt desTodes geblieben ist. Ich habe niemals dieses Ueber-maß der Liebe, mit welchem er die Welt geliebt hat,und niemals dieses Uebermaß des Undankes, mit wel-chem ihm die Welt vergolten hat, mehr erkannt undgesuhlt, und ich bat ihn aus dem Grunde meinesHerzens um Verzeihung sür diese undankbare Welt,und für mich selbst, der ich an ihren Vcrirrungen Theilgenommen habe.

Ein Gedanke besonders beschäftigte vor allen mei-nen Geist. Allein, in dem Schweigen der Nacht, inGegenwart dieses Grabes fühlte ich mich glücklich, aufeine Weise glücklich, der ich keinen Ausdruck zu gebenvermöchte. Die Liebe Jesu zu mir sprach nicht minderstark zu meinem Herzen, als wenn dieses Grab, sichhalb öffnend, mir ihn in dem Zustande gezeigt hätte,in welchen ihn die Qualen, und der Tod, den er be-siegte, versetzt hatten. Ich sah dieses heilige Haupt,diese von den Dornen verwundete Stirne, dieses blut-bedeckteHaupthaar, diese durchbohrtenHände und Füße; doch was sage ich, ich sah ihn lebend, imTriumphe, ich fühlte mich wie umfangen, wie umfaßtvon seinen Armen, ich kostete mit Wonne, wie lieblicher jenen ist, die ihm dienen, die ganz ihm angehörenwollen, und zu gleicher Zeit rief mir eine innere Stimmezu: Was hast du gethan, um die Gnade zu verdienen,

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