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heute von jenen Unglücklichen abgesondert zu seyn, welchein dem Augenblicke, wo eine so reine Glückseligkeit deinHerz erfüllt, sich eitlen Freuden, falschen Vergnügungenhingeben, und nach einigen flüchtigen ErgötzlichkeitenVerlangen tragen, deren Ziel kein anderes, als Ge-wissensunruhe, Abgespanntheit und Eckel seyn wird?—Und in den Entzückungen einer Dankbarkeit, welchedurch das Gefühl meiner Unwürdigkeit noch größerwurde, konnte ich den Himmel nicht genug preisen, daßer der Neue eines Sünders eine Wohlthat erwiesenhat, welche selbst des Dankes eines Heiligen würdiggewesen wäre.
Vocheinigen Jahren, zu einer Zeit, wo ich das Glücknicht hoffen konnte, einst eine Pilgerfahrt zu den hei-ligen Orten unternehmen zu können, hatte ich in einemWerke, welches den Titel führt: »Am Grabe meinesErlösers« einige Betrachtungen über einen Gegenstandgesammelt, über welchen ein Christ nicht genug nach-denken kann. Ich hatte dieses kleine Buch bey mir.Ich öffnete es, und las:
»Welch ein Schweigen! — Welche Bestürzung! —Welche Finstcrniß, welche Dunkelheit umgiebt mich!Welche tiefe und erhabene Nacht bedeckt die Erde mitihren Schatten! Undurchdringlich liegt sie auf derbestürzten Natur, deren weite Gefilde ohne Bewegung,und lautlos ausgebreitet liegen. — Die erschrockenenLüfte halten ihren seufzenden Athem zurück; das Schwei-gen des Todes herrscht allein auf der zitternden Natur,deren Trauer die Welt belehrt, daß der, welcher in