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Erdreiche stehen, steigt man auf einem steilen AbHangein einen bcynahe viereckigen Hof hinab, dessen Seiten,die aus ganz gerade herunter behauenen Felsen gebildetwerden, den Anblick von vier ganz senkrechten, 14 bis15 Fuß hohen Mauern darbieten. In einer dieserSeitenwände ist ein großes Thor, über dem Verzierun-gen in erhabener Arbeit Palmen mit ihrem Laubwerke,Trauben und andere Früchte vorstellen.
Zur Linken und in der Tiefe ist ein Gang, welchergegenwärtig so verschüttet ist, daß man nur kriechendhineingelangen kann. Am Ende dieses Weges ist einsehr abschüßigcr Pfad, der in eine Kammer führt,welche mitten im Felsen selbst angebracht ist. In derDicke der Mauern sind Nischen, sechs Schuh langund drcy Schuh breit, die bestimmt sind, Särge auf-zunehmen. Diese Abtheilung steht durch drey Thürcnmit sieben andern in Verbindung, welche ebenfalls inden Felsen gehauen und für den gleichen Zweck bestimmtsind. Die Särge, welche sie einschlössen, waren vonStein, und mit Arabesken geziert. Einige dieser Särgesind noch ganz, von andern sind nur die Trümmervorhanden. Die Thüren dieses Aufenthaltes des Todessind von dem Steine des nemlichen Felsen, eben so wiedie Angeln. Ich habe nur eine einzige gesehen, welchenicht zerbrochen war, von den andern sind nur zerstreuteStücke übrig.
Es ist nicht leicht, das Zeitalter, welchem dieseGrabmäler angehören, zu bestimmen; doch ist es offen-bar, daß sie nicht zum Begräbnisse der jüdischen Könige