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hatte, gieng ich wieder zurück, um die Quelle Siloezu sehen. AufdemWege machte mich mein Dolmetscherauf einen Maulbeerbaum von hohem Alter aufmerksam,welcher den Ort anzeigt, wo der Prophet Jsaias ent-zweygesagt worden ist. Gegen 200 Schritte von daist die Quelle Siloe, wohin Jesus den Blinden schickte,welchen er mit ein wenig Koth geheilt hatte.
»Als Jesus vorübergieng, sah er einen Blind-gebornen. — — —
»Er spuckte auf die Erde, machte mit dem Speicheleinen Taig, und bestrich damit die Augen des Blinden;
»Und sagte zu ihm: Geh hin, und wasche dich indem Teiche Siloe, ein Wort welches »gesandt« heißt.Er ging hin, wusch sich, und kam sehend zurück.«*)Dieser Teich ist vornen und da, wo man zu ihmgelangt, mit Steinen ausgemauert; und man steigtauf einer Treppe von 20 grob in den Felsen gehauenenStufen zu selbem hinab. Sonst versichert man, warer in sehr schönem Zustande. Die Quelle entspringtaus einem Felsen, und hat die Eigenheit, daß ihrWasser periodisch Ebbe und Fluth hat, welche bewirkt,daß es bisweilen schneller, und bisweilen langsamerfließt. Alle Christen, welche diese Quelle besuchen,waschen sich hier die Augen zum Andenken an dasWunder, welches der Heiland gewirkt.
Gegenüber ist das Dorf Siloe, welches von Ara-bern bewohnt wird, die durch ihre Wildheit berüchtigt
Johannes c. s. v. t. s. 7.