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Theil 1 (1837)
Entstehung
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sind. Die Weiber des Ortes holen gewöhnlich ihrWasser aus dieser Quelle. In dem Augenblicke, alsich hinabstieg, waren einige da. Als sie mein weißesKleid sahen, einen Anzug, welcher ihnen ganz undgar sremd war, sicngen sie laut zu schreycn an, undda es ihnen unmöglich war, zu entfliehen, ohne beymir vorüber zu kommen, heulten sie wie Nasende. Um-sonst sagte ihnen mein Dolmetscher, sie sollten sich nichtfürchten, ich sey nur ein weißer Pilger, sie schrien nurimmer arger. Ich mußte endlich wieder zurücksteigen,und mich entfernen, um sie vorüber zu lassen. Baldsah ich sie mit größter Schnelligkeit fortlaufen, und ichstieg wieder zur Quelle hinab.

Jakob hatte eine Flasche mit sich genommen; ichfüllte sie, trug sie in meine Zelle, und am Abende hieltich an einem zerbrochenen Tische, auf dem nur einkleines Brod von Weihen aus dem heiligen Lande, undeine Flasche Wasser aus der Quelle Siloe sich befanden,ein Mahl, weit süßer und köstlicher, als alle, die ichan geschmückten Tafeln, oder an den Tischen der Kö-nige zu mir genommen hatte.

Die Quelle Siloe verlassend ging ich durch dasThal Josaphat zurück, ließ den Berg Moria, und denPlatz des Salomonischen Tempels hinter mir, und be-fand mich bald am Fuße des Berges des Aergcrnisses,und vor dem Grabmal Absolons. Dieß ist ein vier-eckiges, aus einem einzigen Felscnblock gebildetes Denk-mal, welches in jeder seiner Ausdehnungen 8 oder 10Schuh haben mag. Es ist mit 24 Säulen dorischer