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Theil 1 (1837)
Entstehung
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und das sich mit dem Thalc Josaphat vereinigt. Alswir hierauf den Weg zur Rechten einschlugen, kamenwir zu dem Brunnen des Nehcmia. Dieser Brunnenwird so genannt, weil Nehcmia bey seiner Zurückkunftvon Babylon hier das heilige Feuer wieder fand, wel-ches die Priester auf den Befehl des Jeremias verbor-gen hatten. Er ist sehr tief, und mir Gebäuden um-geben, welche den Ruinen einer Moschee gleichen, undin denen sich Behälter befinden, aus welchen dicHeer-den getränkt werden. Trotz seiner außerordentlichenTiefe ist er bisweilen, und besonders in regnerischenWintern so voll, daß er überläuft, was nach der all-gemeinen Meinung anzeigt, daß das Jahr fruchtbarseyn werde. Wenn dieser Umstand eintritt, so eilendie Einwohner von Jerusalem herbcy, um selbst dasWasser durch das Thal fließen zu sehen, und die Be-duinen ermangeln dann nicht, Geschenke von ihnen zuverlangen. Jene waschen in diesem Wasser ihre Tep-piche, und ihre Kleider. Es ist eine Art öffentlichesFest, zu welchem beynahe Alles strömt, und das einum so lebhafteres Vergnügen verursacht, weil es Um-mer seltener wird. Bey dieser Gelegenheit allein be-merkt man einige Fröhlichkeit mitten in diesen Gefildendes Todes. Und was ist der Gegenstand dieser Freude?Ein armseliger Bach, welcher in wenigen Tagen wie-der trocknet, und oft ein trügerisches Borzeichen derFruchtbarkeit ist. Ein sehr deutliches Bild aller leerenund vorübergehenden Freuden dieser Erde!

Nachdem ich den Brunnen des Nechemia besucht