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herrlichen Teppichen geziert ist. Der Altar ist nachdem Steine gebildet, welcher den Eingang des hei-ligen Grabes schloß. An der Seite dieses Altares isteine kleine Kammer, wo, wie man versichert, JesusChristus warten mußte, bis er dem Hohenpriestervorgestellt werden sollte.
Von einem mörderischen Haufen umgeben ist Je-sus am Frcytage den 3. April bcym Anbruche desTages in den Pallast des Pilatus geschleppt worden,welcher die 4. Station ist. Schweigend geht er inder Mitte der Horde, vor welchen der Hohepriester,die Gelehrten, und die Aeltesten von Judäa hergehen.Sie kommen wieder bcym Fuße des Berges Sionvorüber, gehen in Jerusalem durch das Mistthor ein,und nachdem sie an der Seite des Tempels hinge-gangen sind, kommen sie zur Wohnung des Prätors.
Sie wollten nicht hineingehen aus Furcht, sagtdas Evangelium, »verunreinigt zu werden, und dasOstcrlamm nicht verzehren zu dürfen.«
So hat man schon häusig gesehen, mein theuererFreund! und wir selbst haben es nur zu oft gesehen,daß sündhafte Menschen, Menschen, welche nach Blutbegierig waren, oder sich schon damit befleckt hatten,mit ihren Räubereien, oder ungerechten Handlungenunnütze Bcdenklichkciten, die weder ihrer Raubgierde,noch ihrem Hochmuthe Schranken setzen, verbunden,eine Art von Gewissenszartheit zur Schau gestellt,und durch einen Anschein von Frömmigkeit die Ein-fältigen getäuscht haben.