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Theil 1 (1837)
Entstehung
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Diese obersten Priester, diese Nathsmitglieder be-fürchten, sich zu beflecken, wenn sie das Haus einesheidnischen Beamten betreten, besorgen aber nicht, daßsie sich dadurch verunreinigt haben, daß sie von Judasden Gefangenen kauften, den sie verurtheilt haben, undden sie bis in den Tod verfolgen; sie, die noch indiesem Augenblicke kein Bedenken tragen werden, ihrenHaß mit Lügen und Verläumdung zu sättigen, tragenBedenken, die Thüre des Pilatus zu überschreiten, sodaß dieser herauskommen muß, um sie anzuhören.Sie geben ihm Jesus als einen Ucbelthatcr an, sie kla-gen ihn an, das Volk aufgewiegelt, die Zahlung desTributes an den Kaiser widcrrathcn, sich Christus ge-nannt, sich die Rechte und den Titel eines Königs an-gemaßt zu haben, und sie zweifeln nicht, daß Pilatusauf ihre Anzeige hin, und ohne weitere Untersuchungihnen beystimmen, und sogar das Verdammungsurtheilauf der Stelle aussprechen werde. Ihre Hoffnung wirdgetauscht; ein Gefühl natürliche»Billigkeit, welchesman in ähnlichen Fällen selten genug bey einem Beam-ten findet, der einzig durch menschliche Klugheit geleitetwird, bestimmt den Pilatus anfangs seine Pflicht zuthun. Er will die Gründe kennen, auf welche sich soschwere Anklagen stützen; er geht ins Gerichtshaus zu-rück, läßt Jesus folgen, fragt ihn, und erfährt von ihm,daß er sich wirklich König nenne, aber König einesReiches, welches nicht von dieser Welt ist. ObgleichHeide begreift er doch besser, als es viele Christen nachihm begriffen haben, daß ein solches Königthum nichts