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Theil 1 (1837)
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der erste Tempel von Jerusalem an Solomon und seinenRuhm erinnern, immer wird der Kalvarienberg vondem Leiden, und dem Tode Jesu zu uns sprechen, weitmehr noch, als Rom und Athen bep ihrem Ursprüngeuns die Erinnerung an Romulus und Cekrops erwecken.

Fügen Sie mein theurer Freund! diesen Betrach-tungen die ununterbrochene Reihe und den Charakterder Zeugnisse bey. Zu Jerusalem gab es vor der Zer-störung Christen, und zwar in großer Anzahl. Mehreredieser zahlreichen Christen waren es beym Anblicke derWunder geworden, mit denen das Leben Jesu Christierfüllt ist. Sie hatten sich häusig sowohl,in Jerusalem,als in den Gebirgen, und in den Fccken vonJudäa in seinem Gefolge befunden; einige derselbenwaren besonders der Gegenstand seiner Wohlthatengewesen. Andere, ebenfalls Zeugen der nemlichen Tha-ten, hatten sich nach der Auferstehung, oder später beyGelegenheit der ersten Predigten der Apostel bekehrt.Alle, voll Vertrauen auf die Worte ihres göttlichenMeisters, und auf kein anderes Glück hoffend, als aufdas, welches seine Lehre versprach, nährten ihre Hoff-nungen immer durch die Erzählung, oder durch die Er-innerung der Wunder, welche seine Geburt, sein Leben,sein Tod, seine ruhmvolle Auferstehung aus dem Grabe ic.begleitet hatten; alle kannten genau die Stellen,wo sich so große Dinge zugetragen hatten, sie unter-hielten sich von ihnen, sie besuchten sie, sie machten sicheine religiöse Pflicht daraus, diese Stellen der Fröm-migkeit der neuen Christen, mit denen die Kirche sich.