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Bernunftgründe zweifelhaft machen zu können. Wennwir auch nur die Beschreibung besäßen, welche uns derJude, von dem ich in meinem letzten Briefe weitlausiggesprochen habe, davon zurückgelassen hat, so wäredieß allein hinreichend, um in Bezug auf die Lage derOrte den größten Theil der christlichen Ucberlieferungenzu rechtfertigen. Der Plan, welchen uns Joseph vonder heiligen Stadt zurückgelassen hat, ist so ausführlich,und so genau, daß die Baukunst nach 18 Jahrhunder-ten, welche über Jerusalems Ruinen hingegangen sind,selbes vor unseren Augen einigermaßen wieder herstellenkönnte, wenn nicht der Fluch der göttlichen Gerechtig-keit diesem Unternehmen ein unbesiegbares Hindcrnißin den Weg legte.
Andererseits stehen die öffentlichen Personen, dieGesetzgeber, die Könige, die Fürsten, die Oberhäupterder Staaten, die großen Männer, jene, welche irgendeine geistliche oder weltliche Macht ausgeübt haben, jene,welche durch die Wichtigkeit der Rolle, die sie auf demSchauplatze der Welt spielten, — welche durch glän-zende Handlungen, durch Tugenden, oder Verbrecheneinen Einfluß auf das Schicksal der Völker gehabthaben w.. alle diese Personen, sage ich, stehen mit denOrten in so genauer Verbindung, daß die Namen derEinen wieder Andern, nach ihren verschiedenen Epochen,sich zu gleicher Zeit vorfinden, als wenn sie, um so zusagen, unauflöslich mit einander vereinigt wären. Wiekann man also nur mit einigem Anschein von Rechtdas Zeugniß der Geschichte verwerfen? Immer wirv