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des Morgenlandes um Geld überließ, indem er denPilgern der andern Nationen gestattete, sie zu besuchen,unter der Bedingung, sich unbewaffnet dahin zu bege-ben und gewisse Abgaben zu entrichten, deren Bestim-mung er sich vorbehielt. Alle Christen wurden zuSklaven gemacht, ohne daß ihr Schicksal eine ander«Erleichterung erhalten hatte, als die Erlaubniß, daßsich jeder um ein hohes Lösegeld seine Frcyhcit wiedererkausen konnte. Bey der Unmöglichkeit, es zu bezah-len, wurden 14,000 in die Sklaverey geführt.
Sechs Jahre hierauf wurde Saladin in Damaskrank und erkannte, wie Alexander, daß er sterbenwürde. Logirovit, c^uia moror etrir. Enttauscht überdie menschliche Größe ließ er das Todtentuch, in wel-chem er begraben werden sollte, durch die Stadt tragen,und der Herold, welcher diese Todesfahne trug, mußteausrufen: »Seht, dieß ist alles, was Saladin, derBesieger des Orients, von seinen Eroberungen davontragt.« Worte, welche ohne eine andere Veränderungals die des Namens eine Art Grabschrift für alle Be-herrscher der Erde, für alle diese Machthaber eines Ta-ges sind, welche diese Erde nur einen Augenblick langerschüttern und ihre Bewohner und Schätze nur inEile verschlingen, um gleich darauf allein und nur voneinem elenden Grabtuche begleitet von ihr verschlungenzu werden.
Erlauben Sie mir, mein lieber Karl! im Vorüber-gehen hier eine Betrachtung zu machen. Haben nichtIhre Augen nnd die meinigen solche Kolosse der Macht