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gesehen, denen eine wahrhaft heidnische Schmeicheleymehr als dem Himmel selbst die Negierung und Ge-walt über die Erbe einzuräumen gewagt hat, und derenganze Größe nun schon in einem tiefen Grabe dieWürmer aufgezehrt haben? Und können diese neuenAllmächtigen, vor denen noch unlängst Fürsten undVölker das Knie gebeugt haben, nicht noch mit mehrRecht als Saladin zu sich sagen:
Viele Staaten habe ich errungen,
Siegreich viele Könige bezwungen:
Doch was wird von allem dem mir übrig sc>)uIn dem Grabe denn? dicß schlechte Tuch allein.
Im Jahre 1228 brach der deutsche Kaiser Friedrich II,welcher bey seiner Krönung den feyerlichen Schwurabgelegt hatte, die Ungläubigen zu bekämpfen, durchden Papst zur Erfüllung seines Versprechens gedrängt,mit zahlreichen Truppen auf, und kam im MonatSeptember in Tyrus an. Der Sultan Meledin be-schwor in seinem Schrecken den Sturm durch einenVergleich, vermöge dessen er den Christen alle Gefan-genen zurückgab, und sie in den Besitz von Jerusalem,Bethlehem, Nazareth und Sidon setzte. Friedrichzieht ruhmvoll in die Stadt ein, begibt sich in dieKirche des heiligen Grabes, setzt sich die Krone Gott-frieds auf, welche er vom Mare nimmt, und kehrt so-gleich wieder nach Europa zurück.
Indessen ging der leere Titel eines Königs vonJerusalem von einem Fürsten auf den andern über, undbey jeder Veränderung wurden die Anmassungen der