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erst am fünften Tage stiegen sie herab. Bor Titus ge-führt, sichten sie um Gnade. Er aber sagte, die Zeitder Verzeihung scy für sie dahin; Priestern gezieme es,unterzugehen in des Tempels Untergang. Er ließ sietödten.«
»Simon und Johannes hatten Titus um frcyenAbzug mit den Ihrigen in die Wüste gebeten; da diesernicht gewährt wurde, zogen sie mit den Aufrührern inden königlichen Pallast, ein Werk des Herodes, vonaußerordentlicher Pracht und Festigkeit. Sie setztenihre letzte Hoffnung in die unterirdischen Abflüsse, wosie, wenn die Römer sich der Oberstadt würden be-mächtigt haben, sich bis zu deren Abzüge zu verbergenhofften.«
»Unterdessen mordeten sie alle, welche sich dahingerettet hatten und bereicherten sich mit deren Gut.Manchmal kämpften sie untereinander um die Beute.Sie würden, wäre die Eroberung ihnen nicht zuvor-gekommen, sich wohl mit den Leichen genährt haben.«
»Da die Oberstadt auf dem Berg Sion lag, konnteohne BelagcrungSwälle nichts wider sie unternommenwerden. Titus mußte solche daher ausführen lassen.Nach achtzehntägiger Arbeit spielte endlich der Wela-gcrungszeug der Römer gegen die Mauern von Sionund die königliche Burg. Die Römer zogen durch eineLücke ein. Simon und Johannes hatten alle Besinnungverloren und retteten sich nicht in die drep festen Thür-me, wider welche die Römer nichts vermocht hätten-Sie verbargen sich in den unterirdischen Abflüssen.«