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diesen entsetzlichen Lärmen. Aber so schrecklich er im-mer war, die Uebel, welche ihn verursachten, waren esnoch mehr. Das Feuer, welches den Tempel verzehrte,war so heftig, daß der Berg selbst, auf dem er stand,bis in seinen Grund zu brennen schien. Das Blutfloß in dem Maße, daß es mit dem Feuer zu wett-eifern schien, welches von beyden sich weiter verbreitenwürde. Die Zahl der Getvdteten überstieg die dermordenden Sieger. Der ganze Boden war mit Lei-chen bedeckt und die Soldaten stiegen auf ihnen herumund verfolgten auf diesem schrecklichen Wege die Flücht-linge. Endlich strengten sich die Empörer so sehr an,daß sie die Römer zurückschlugen, den äußern Tempelgewannen und von da sich in die Stadt zurückzogen/»An ihrer Spitze erreichte Johannes die noch un,eroberte Oberstadt. Vom übrigen Volke retteten sichviele auf den äußersten gewölbten Säulengang; zweyder Angesehensten hatten sich in's Feuer gestürzt, ummit dem Tempel zu verbrennen. Die Römer zündetennun auch alle äußern Gebäude an und ließen nur zwcr/Thore, welche sie bald nachher auch cinrisstn. Zuletztergriff das Feuer dcn äußersten gewölbten Säulengang,auf den gegen sechstausend Menschen, meistens Weiberund Kinder, sich begeben hatten. Einige stürzten sichhinab in die Flammen, die andern verbrannten oben.Nicht Einer wurde gerettet. Als der Tempel verbranntwar, pflanzten die Römer ihre 'Legioncnaltar aufan dieser heiligen Slätte, und brachten ihnen Opfer.Auf einer Schcidcmauer befanden sich einige Priester;