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Theil 1 (1837)
Entstehung
Seite
236
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»Indessen pflanzten die Legionen ihre Adler aufden Thunum Jerusalems auf, staunend und froh,diese langwierige und fürchterliche Belagerung, aufeinmal, wider alles Erwarten, durch die leichte Ero-berung des hohen Sion und der Burg des Hcrodes zubeschließen.«

»Die Soldaten stürzten nun in die Straßen undmachten ohne Unterschied alles nieder, was sich ihnenauf ihrem Wege zeigte^ sie zündeten alle Häuser an,und verbrannten mit selben alle Personen, welche sichhinein geflüchtet hatten. Die, welche einige dieserHauser betraten, um zu plündern, fanden sie mitLeichen ganzer Familien angefüllt, welche vor Hungerumgekommen waren, und der Schrecken über diesesSchauspiel veranlaßte sie, dieselben wit leeren Händenzu verlassen. Allein das Gefühl, welches sie zu einigemMitleiden für die Todten zu bewegen schien, machtesie deßhalb nicht menschlicher gegen die Lebenden: sietödteten alle, welche ihnen aufstießen. Die Zahl derLeichen, welche auf einander gehäuft waren, war sogroß, daß sie den Zugang der Straßen versperrten,und das Blut, in welchem die Stadt schwamm, löschtean mehreren Orten das Feuer aus. Das Mordenhörte am Abende auf, aber das Feuer griff in der Nachtnoch weiter um sich. «

»Als Titus in die Stadt einging, bewunderte erdie Festigkeit ihrer Mauern und Thürme, vorzüglichder drey Thürme Hippikos, Phasacl und Mariamneund sagte: Mit Gottes Hilfe haben wir Krieg geführt;