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theilen. Als diese Krieger alle benm Tempel angekom-men waren, stellten sie sich, als vernähmen sie die Be-fehle nicht, welche ihnen der Kaiser gab; die Hinternriefen den Vordem zu, Feuer zu legen, und den Em-pörern blieb nun keine Hoffnung mehr, es unterdrückenzu können.«
5 Wohin man nur immer die Augen richten mochte,man sah nur Flucht und Mord. Man tödtete einegroße Anzahl armer Leute, welche ohne Waffen undnicht im Stande waren, sich zu vcrtheidigen. DerRaum um den Altar herum war mit Haufen todterKörper bedeckt. Man hatte die, welche an diesem hei-ligen Orte, der nicht zu solchen Opfern bestimmt war,getödtet worden waren, hicher geworfen, und Strömevon Blut stoßen über die Stufen herab.« *)
»Da Titus die Wuth der Soldaten nicht zu hem-men vermochte und das Feuer immer zunahm, ging ermit den Feldoberstcn in das Heilige und in das Aller-hciligste. Hier überzeugte er sich staunend von dieserHerrlichkeit des Tempels, dessen innere Pracht undSchönheit der äußern Größe und Hoheit vollkommenentsprach. Noch hatte die Gluth diese innern Abthei-lungen nicht ergriffen, sondern loderte nur in den Um-gebungen. In der Hoffnung, jene noch zu erhalten,sprang Titus hervor, trieb selbst die Goldenen zum
*) Von hier an erlaubt sich der llcbersctzer einige Er-gänzungen des französischen Originals, welches manchewichtige Umstände übergeht.