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Loschen und gab dem Hauptmann seiner TrabantenBefehl, auf die Widerspenstigen zu schlagen. Aberder wilde Ungestüm der Raubsüchtigen achtete wederBefehl noch Strafe. Da sie ringsumher Gold schim-mern sahen, glaubten sie, der Tempel enthalte auchverborgene und ungeheure Schatze Goldes. Einer vonihnen, der dem Titus in das Innere des Tempelsnachgegangen war, benützte den Augenblick, da dieserdas Heiligthum verlassen hatte, um die Soldaten ab-zuwehren, und legte Feuer an einen Thürangel. Plötz-lich brach die Gluth aus und Titus sah sich gezwun-gen, mit seiner Begleitung den Tempel zu verlassen,den er so gern erhalten hättet
»In der Schatzkammer des Tempels fanden dieraubenden Soldaten unendliche Schätze; denn seitJahrhunderten waren so viele reiche Gaben von Köni-gen, Feldherren, Gewaltigen und Städten dort auf-bewahrt worden, und auch jetzt hatten die Reichen derStadt und des Landes ihre Kostbarkeiten und großeSummen Geldes dort in Sicherheit zu bringen gesucht,so daß der Reichthum des ganzen Volkes da aufgehäuftlag und jeder römische Soldat durch diese Beute reichwurde. So groß war der Ueberfluß des Geldes inSyrien, daß der Werth dieses Mctalles auf die Hälftesank/'
»Während das Feuer auf diese Art den herrlichenTempel verzehrte, tödteten die raubgierigen Soldatenalle, die ihnen da begegneten. Sie schonten wederAlter noch Stand, Greise sowohl als Kinder, Priester