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bcy diesem außerordentlichen Unglück ein schrecklichesGeschrey aus. Sie eilten herbey, um dem Feuer Ein-halt zu thun, und nichts konnte sie mehr veranlassen,ihr Leben zu schonen, als sie vor ihren Augen den Tem-pel zu Grunde gehen sahen, dessen Erhaltung sie sosehr wünschten.«
» Titus, welcher vom Kampfe zurückgekehrt in sei-nem Zelte einige Ruhe genoß, erhielt sogleich Nachrichtdavon. Er begab sich sogleich hinweg, um das Feuerlöschen zu lassen. Alle Befehlshaber folgten ihm undihnen alle Legionen mit einer Unordnung, einem Tu-multe und einem solchen Geschrey, wie es nur immerscyn kann, wenn bcy einem Ueberfalle ein so großesHeer ohne Anführung und ohne Ordnung sich fort-bewegt. Titus schrie aus allen Kräften und machtemit der Hand Zeichen, um die Seinigen zu bewegen,das Feuer zu löschen. Allein der Lärm war zu groß,als daß man ihn hätte vernehmen können, und der Ei-fer und der Zorn, welcher die Soldaten in diesemKriege beseelte, ließ sie die Zeichen übersehen, welcheer ihnen machte. Auf diese Weise konnten die Legio-nen, welche in Masse eindrangen, bey ihrem Unge-stüme weder durch seine Befehle, noch durch seine Dro-hungen zurückgehalten werden; ihre Wuth allein warihr Führer. Sie drängten sich so sehr, daß mehrereniedergestürzt und mit Füßen getreten wurden; andereauf die noch ganz in Flammen stehenden und rauchen-den Ruinen der Hallen und der Gallerien hinstürzend,mußten, obgleich Sieger, das Unglück der Besiegten