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Theil 1 (1837)
Entstehung
Seite
228
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S28

groß auch immer ihre Gierde nach Nahrungsmittelnwar, so überließen sie doch die Ueberreste dieser ab-scheulichen Speise dieser unglücklichen Mutter."

»Das Gerücht einer so traurigen Begebenheit ver-breitete sich alsobald durch die ganze Stadt; derSchrecken, von welchem alle ergriffen waren, war nichtminder groß, als wenn jeder Einzelne ein ähnlichesVerbrechen begangen hatte. Die am meisten vom Hun-ger gequält waren, wünschten nichts so sehr, als ih-res Lebens schnell entlediget zu werden, und schätztendiejenigen glücklich, welche gestorben waren, ehesteeine so gräßliche Begebenheit hatten erzählen hörenmüssen."

»Die Römer erfuhren bald das Ercigniß von die- !fem Kinde, das seine eigene Mutter geopfert hatte,um sich zu erhalten. Einige wollten es nicht glauben,andere wurden vom Mitleiden ergriffen; in den mei-sten aber vermehrte es den Haß, welchen sie schongegen die Juden im Herzen trugen. Um sich darübervor den Göttern zu rechtfertigen, betheuerte Titus mitlauter Stimme, daß er den Juden allgemeine Ver-gessenheit alles dessen, was vorgefallen sey, angebotenhabe, und daß sie es verdient hätten, sich mit so ver-abscheuungswürdigem Fleische nähren zu müssen, weilsie die Empörung dem Gehorsam, den Krieg dem Frie-den , den Hunger dem Ueberflusse vorgezogen hätten,und die ersten gewesen wären, welche mit eigenen Hän-den Feuer an den Tempel gelegt hatten, den er ihnenzu erhalten bemüht gewesen wäre. Er werde aber