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was sie an Kostbarkeiten mit sich gebracht hatte, zu ,rauben, sondern sie nahmen ihr auch mehrmals die !Lebensmittel weg, welche sie verborgen hatte. DerSchmerz über diese Behandlung versetzte sie in einenso verzweiflungsvollen Zustand, daß sie jene durch be- !leidigende Worte aufzureizen und zu veranlassen suchte, !sie zu tödten. Allein es fand sich unter diesen Tiegern !nicht ein einziger, welcher ihr aus Unwillen über diese ^Beleidigungen oder aus Mitleiden diese Gnade erzeigt !hätte. Als sie sich nun auf diese Weise aufs äußerste lgebracht und jede Hoffnung auf irgend eine Hilfe,wohin sie sich immer wendete, verschwunden sah, gaben !ihr der Hunger, der sie verzehrte und noch mehr dieFlamme, welche der Zorn in ihrem Innern angefacht !hatte, einen Entschluß ein, welcher die Natur schau- !dern macht. Sie riß ihr Kind von der Brust und !sagte zu ihm: »»Unglückliches Kind, dessen unseligesGeschick man nicht genug beklagen kann, mitten im !Kriege, in Hungersnoth und unter so verschiedenenParttyungen geboren zu scyn, welche sich verschworenhaben,.unser Baterland um die Wette zu Grunde zurichten, zu welchem Zwecke soll ich dich erhalten? Da-mit du ein Sklave der Römer wirst, wenn sie unsauch das Leben schenken werden! Aber wird uns nicht !der Hunger tödten, bis wir in ihre Hände fallen? !Und diese Tyrannen, welche uns den Fuß auf dieKehle setzen, sind sie nicht noch mehr zu fürchten alsdie Römer und der Hunger? Ist es nicht besser, daßdu stirbst und mir zur Nahrung dienst, um diese Auf-