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dcßwegen nicht dazu entschließen können, weil sie nichtwußten, wieviel Lebenszeit ihnen selbst noch übrig sey.Wenn sich auch einige bemühten, diese fromme Pflichtzu erfüllen, so starben sie doch bcynahe alle darüber,und andere schleppten sich, so gut sie konnten, bis anden Ort ihres Grabes, um da den Augenblick ihresTodes, welcher so nahe war, zu erwarten. In diesementsetzlichen Elende sah man keine Thronen, manhörte keinen Seufzer; denn der fürchterliche Hunger,welcher die Seele beschäftigte, erstickte alle andern Ge-fühle. Mit thränenloscm 'Auge sahen die Lebenden dieTobten, und ihre schwarzblauen und geschwollenenLippen prägten ihren Gesichtern das Wild des Todesauf. In der ganzen Stadt herrschte ein Stillschwei-gen, als wenn sie in tiefe Nacht vergraben oder ganzausgestorben wäre. Während eines solchen Elendesgingen jene Böscwichter, welche die Hauptursache des-selben und grausamer noch als der Hunger und diewüthendstcn Thiers waren, in die Häuser, welche Grä-ber geworden waren, beraubten die Tobten, zogen siebis aufs Hemde aus, und fügten dieser erschrecklichenUnmenschlichkeit noch Hohn bey, indem sie an denKörpern derjenigen, welche noch athmetcn, die Spitzeihrer Schwerter versuchten. Durch eine andere Grau-samkeit ganz entgegengesetzter Art, versagten sie es mitVerachtung, die, welche sie um den Tod baten, zutödtcn oder ihnen das Schwert zu geben, damit siesich selbst tödten und auf diese Art von den Qualendes Hungers bcfrcpen könnten. Die Sterbenden rich-