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Theil 1 (1837)
Entstehung
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die Furcht, auf dieselbe Weise behandelt zu werden,die Belagerten aus andere Gesinnungen bringen werde;denn der Haß und der Zorn, mir dem die römischenSoldaten erfüllt waren, ließ die Unglücklichen vor ih-rem Tode Alles erleiden, was man von Kriegklcutcnerwarten kann. Kaum konnte man Kreuze genugmachen und kaum Platz genug zu ihrer Aufrichtungfinden; allein weit entfernt, daß dicß in den Gesinnun-gen dcrAusrührer eine Aenderung hervorgebracht hatte;sie wurden im Gegcntheile noch wüthendcr. Sie führ-ten die Freunde derjenigen, welche sich geflüchtet undjene aus dem Wolke, welche am meisten den Wunschnach Frieden zu erkennen gegeben hatten, mit Strickengebunden auf die Mauern und sagten ihnen, daß die,welche sich in der Gewalt der Römer befänden, nichtals Gefangene, sondern als Bittende dort wären.Dieser Kunstgriff hielt einige Zeit lang mehrere vonder Flucht ab, und er wurde nicht eher entdeckt, alsbis eine große Anzahl sich entfernte, ohne daß dieFurcht vor der Todesstrafe, welche, wie sie nicht zwei-felten, ihnen zu Theil werden würde, sie hätte zurück-halten können; der Tod durch die Hand der Feindeerschien ihnen süß im Vergleiche mit den Qualen, dieihnen der Hunger bereitete. Titus ließ mehreren dieHände abhauen und schickte sie in diesem Zustande anJohann und Simon zurück, um durch eine so strengeBehandlung zu zeigen, daß diese keine Flüchtlinge wä-ren und sie zur Einsicht zu bringen, daß sie minde-stens nun aushören sollten, ihn zu zwingen, die Stadt