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ein Unrecht zufüge, daß er ihm das nicht gebe, wasihm der verabscheuungswürdigcn Gemeinschaft ihrerWerbrechen gemäß nicht minder gebühre.
»Ich würde etwas Unmögliches beginnen, wenn ichversuchen wollte, alle grausamen Handlungen dieserGottlosen einzeln anzuführen. Ich begnüge mich zusagen, daß ich zweifle, daß seit Erschaffung derWelt irgend eine andere Stadt so viel zuleiden hatte, noch daß es irgendwo Menschen ge-geben habe, deren Bosheit so fruchtbar an jeder Artvon Schändlichkeit gewesen sey. Sie stießen selbstgegen ihre eigenen Landsleute tausend Verwünschungenaus, um den Fremden ihre Wuth und Raserey erträg-licher zu machen; und so wie die Werderbniß, wenn sieden höchsten Punkt erreicht hat, die Luft so sehr ansteckt,daß sie nicht mehr verborgen bleiben kann, sondern sichselbst verräth, so zwang die Wahrheit diese Lasterhaftenzu dem Geständnisse, daß sie nur Sklaven, zusammen-gerafftes Volk, mißgestaltete Menschen und gleichsamnur die Hefe unseres Volkes wären. Sie dürfen kühnbehaupten, daß der Ruhm ihnen gebühre, Jerusalemzu Grunde gerichtet, die Römer zu einem so traurigenSiege gezwungen und verdient zu haben, daß mansie als die Veranlasscr des Brandes des Tempels be-trachte, da sie die Schuld tragen, daß man zu spät zuHilfe gekommen ist. Sie sahen die Stadt in Flam-men stehen, ohne die mindeste Rührung darüber anden Tag zu legen, ohne eine Thräne zu vergießen, ob-