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Theil 1 (1837)
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dulden gehabt hätte. Alle übrigen führten über ihrUnglück ganz vergeblich Klage, und da es keine Rück-sicht gab, welche ein so drückendes Uebel wie der Hun-ger nicht aufgehoben hatte, so rissen die Weiber ihrenMännern das Brod aus den Händen, die Kinder ih-ren Bätern, und, was allen Glauben übersteigt, dieMütter ihren Kindern. Diejenigen, welche dieses tha-ten, konnten sich selbst nicht so gut verbergen, daßman ihnen das, was sie eben andern genommen hat-ten, nicht wieder entrissen hätte; denn sobald ein Hausgeschlossen war, schöpfte man Verdacht, daß die Be-wohner desselben Speise besäßen und man sprengtedie Thüren, um hinein zu kommen und ihnen den Bis-sen vom Munde wegzureißen. Man schlug die Greise,welche ihn nicht hergeben wollten; man nahm dieWeiber, welche das, was sie in den Händen hatten,verbargen, bey der Kehle, und ohne selbst mit den Kin,dem Mitleiden zu haben, welche noch gesäugt wurden,riß man sie von der Mutterbrust und schleuderte sie zurErde. Die, welche herbeyciltcn, andern auf diese Artihr Brod zu entreißen, wurden über jene, welche ihnenzuvorgekommen waren, erzürnt, als wenn sie von ih-nen aufs heftigste beleidigt worden wären. Es gabkeine Art von Qual, welche man nicht ausdachte, umsich Lebensmittel zu verschaffen. Man hing die Män-ner an Theilen auf, welche unter allen am empfind-lichsten sind; man stieß ihnen spitzige Stäbe in denLeib und marterte sie sonst auf eine unerhörte Weise,und blos, um sie zum Geständnisse zu bringen, wenn