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war, Vermögen zu besitzen, um sich in der Gefahr zubefinden, getüdtet zu werden. Unterdessen wuchs dieHungcrsnoth noch immer mehr, und mit ihr die Wuthder Aufrühren, und von Tag zu Tag erzeugten dieseHeyden vereinigten Uebel mehr fürchterliche Folgen.Als man kein Getreide mehr hatte, drangen diese Feindeihres Waterlandes, welche die Flamme des Krieges ge-nährt hatten, mit Gewalt in die Hauser, um welcheszu suchen. Fanden sie, so schlugen sie die Eigenthümcr,weil sie es verheimlicht hatten. Fanden sie keines, sobeschuldigten sie selbe, es verborgen zu haben, und füg-ten ihnen tausend Uebel zu, um sie zu zwingen, esherauszugeben. Um dieses vorgeblichen Werbrechensverdächtig zu seyn, war es genug, sich wohl zu be-finden. Was diejenigen betrifft, welche auf den höch-sten Gipfel der Roth gekommen waren, so gaben jenesich die Mühe nicht, sie zu tödten, sondern überließensie dem Hunger. Mehrere Reiche verkauften all ihrGut heimlich um ein Maß Weizen, und die minderBegüterten um ein Maß Gerste. Sie verschloßen sichdann in die verborgensten Theile ihrer Hauser; einigeaßen diese Körner ungemahlt, andere aber machtenMehl daraus, je nachdem die Noth oder die Furcht esgestattete. Man sah nirgends einen ordentlich besetztenTisch, sondern jeder nahm sich die Speise vom Feuerweg, ohne zu warten, bis sie gekocht war. Hat manjemals ein so beklagenswerthes Elend gesehen? Esgab außer denjenigen, welche die Gewalt in den Hän-den hatten, Niemanden, welcher nicht dasselbe zu er-