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Theil 1 (1837)
Entstehung
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bleiben, um ferner zu dulden; Alles liegt darnieder;Alles verschlimmert sich, Alles geht zu Grunde.

Diese weiten Fischteiche tragen deutlich das Merk-mal des entferntesten Alterthums, und der hartnäckigsteUnglaube kann Salomen nicht den Ruhm streitig ma-chen, ihr Urheber zu seyn. Sie sind zum Theil in denFelsen eingehauen, und bedurften einer unermeßlichenArbeit. Man hat Mühe, seinen Augen zu trauen,wenn man bedenkt, daß die Felsen ohne Hilfe des Pul-vers, welches man damals noch nicht kannte, zu die-sem Zwecke ausgehöhlt worden sind.

Der letzte dieser Wasserbehälter hat nur die Hälftedes Umfangs des ersten; ich kenne die Länge undBreite desselben nicht genau, ebenso wenig wie die derbeyden andern; denn ich hatte nicht Zeit, mir darüberGewißheit zu verschaffen.

Man hat mich nahe dabey auf eine kleine Quelleaufmerksam gemacht und versichert, daß sie allein die-sen Teichen das Wasser liefere; doch diese Behaup-tung schien mir lächerlich; denn ohne reichlichen Regenist es unmöglich, daß sie jemals voll seyen.

Gegen 20V Schritte von Bethlehem, auf einer an-dern Seite, ist eine ähnliche Grotte, wie die der Ge-burt, aber nicht so groß. Sie ist der heiligen Jung-frau gewidmet. Man nennt sie die Milchgrotte. DieUeberlieferung sagt, daß sich die heilige Jungfrau vorder Flucht nach Egypten hier einige Zeit lang verbor-gen habe. Man sieht daselbst einen in den Felsen ge-