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Theil 1 (1837)
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hauenen Mar, wo bisweilen die beilige Messe gelesenwird. Man singt auch die Litaneyen hier.

Die Verehrung für diesen Ort ist wegen der Eigen-schaft, welche man den Steinen der Grotte einstimmigzuschreibt, sehr groß. Da sie sehr mürbe sind, so kannman von selben leicht Stücke ablösen; man verwan-delt sie in Pulver, das die Säugemütter, denen es anMilch gebricht, einnehmen. Nicht allein die Griechen,die Russen und überhaupt alle Nationen, welche Pil-ger nach Jerusalem senden, haben großes Vertrauenzu diesem Pulver, sondern auch die Türken und dieAraber, welche davon in die Türkei und in das Innerevon Afrika senden.

Ich will über die Kraft dieser Steine und die Ur-sache derselben keine Bemerkung beyfügen. Ich ver-sichere sie bloß als eine ganz gewisse Sache, daß sichbey einer großen Anzahl Personen die erwartete Wir-kung wirklich erprobt hat.

Gegen eine halbe Stunde von dieser Grotte gegenOsten jenseits eines Berges, welchen man auf einemsehr steilen Abhang ersteigt, liegt das Dorf der Hirten.Diesen Ort bewohnten die Hirten, welchen die Engelerschienen sind, um ihnen die Geburt des Heilands zuverkünden. Man kann es von der Terrasse des Klo-sters recht wohl sehen, und ich betrachte es jederzeitmit neuem Vergnügen. Die Geschichte, an welche eserinnert, ist eine von denjenigen, welche seit meinerfrühesten Kindheit in meinem Gedächtnisse am leichte-sten Eingang fanden, und ich habe kein Kind gekannt,