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der zu versprechen, wenn sie erst zwcy, oder ein Jahralt, oder gar noch jünger sind.
Ein katholischer Araber sagte mir dieser Tage, in-dem er sich voll Freude die Hände rieb: »Ich habe»meine Tochter versprochen; sie macht eine herrliche»Heirath. « — »Wie alt ist sie?« — »Fünfzehn Ta-»ge.« — »Und der Versprochene? — Vier Jahre.« —»Ich macheIhnen hierübermein doppeltesKompliment;»denn ich erinnere mich nicht, in meinem ganzen Leben»von so unschuldigen Brautleuten sprechen gehört zu»haben.«
Der Vater des Knaben kaust das Mädchen: erkommt über den Preis überein, und bezahlt sogleicheinen Theil desselben als Aufgeld. Wey uns kann einVater seine Tochter nicht wohl auf eine angemesseneArt versorgen, wenn er ihr nicht eine Mitgabe giebt;hier besteht, wie Sie sehen, das Gegentheil, man be-zahlt den Vater um die Tochter zu bekommen, so daßein Vater um so reicher ist, je mehr er Kinder weib-lichen Geschlechtes hat. Wie oft habe ich nicht dieWorte gehört: »Meine Frau kostet mich so und so
»viel, das ist wohl ein hoher Preis.« Wenn
ich mit den Arbeitern sprach, welche Rosenkränze, oderandere Gegenstände für mich verfertigen, fragte ich sieoft: »wieviel kostet euch euere Frau?« und sie ant-worteten mir sogleich und mit der größten Aufrichtig-keit. »Ich habe für die meinige achthundert Piasterbezahlt,« sagte mir einst einer derselben. — »Und waswar der Preis deiner Mutter,« fragte ich weiter. —