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Theil 1 (1837)
Entstehung
Seite
177
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,Vierhundert Piaster.« »Das ist sehr wenig imVergleiche.« »Ja, mcin Valcr! damals standen diePiaster im höhern Werthe.«

Ich darf jedoch nicht vergessen, Ihnen zu sagen,daß ein Theil des Geldes von den Empfängern zumAnkaufe einigen Putzgeräthes für die versprochene Toch-ter verwendet wird.

Ungeachtet dieses Handels gibt es doch kein Landauf der Welt, wo die Sittenrcinhcit größer wäre, alsin Betlehem und Jerusalem. Die Ausführung derFrauen und Mädchen ist tadelfrcy, und man hat keinBepspiel, daß eines der Verbrechen, welche Ausschwei-fung und Liederlichkeit, durch Irreligiosität befördert,bey uns so allgemein gemacht haben, entdeckt undbewiesen worden wäre. Die mindeste Verletzung derSchamhaftigkeit wird immer mit dem grausamstenTode bestrast; unglücklich sind sogar jene Weiber,auf denen nur irgend ein schwerer Verdacht liegt. Indieser Beziehung sind die Bethlehemiten unbeugsam;Blut muß die Schande auslöschen.

Ich wollte anfangs nachstehende Geschichte, anwelche ich nicht ohne Schauder denken kann, und diemeine Hand niederzuschreiben zaudert, unerwähntlassen; allein sie gehört, wie mir scheint, zu dem Ge-mälde von Palästina.

Es war vor neun oder zehn Jahren, als man einenTürken in einer der benachbarten Grotten bemerkte.Unglücklicherweise befand sich daselbst auch die Wittweeines katholischen Bethlehemiten, welche durch ihre