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Theil 1 (1837)
Entstehung
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in ihrem Schooße trägt, mit Schmerzen gebärt, dieihn mit ihrer Milch ernährt und an ihrer Brust er-wärmt, die ihn auf ihren Knieen wiegt, die seine er-sten Schritte leitet, die sich bestrebt, durch die Erzie-hung Alles auf ihn überzutragen, was sie immer selbstan Lieblichkeit und Güte besitzt, die so gern über seinLeben Reiz verbreitet, die seine Arbeit theilt, die esam Westen versteht, seine Uebcl zu lindern, ihn zu trö-sten, ihm in seinen Krankheiten und Gebrechen bcyzu-stehen, ihm das Alter zu erleichtern und oft zu ver-schönern und ihm in seiner letzten Stunde Dienste zuerweisen, welche jedem andern Muthe, jeder andernHingebung und jeder andern Liebe unmöglich wären;ist es möglich, sage ich, daß die, welche dieß Allesthut, von dem Manne so behandelt wird, und daßdieß in Bethlehem geschieht?

Mehrere dieser Männer haben die Beziehungen,in welchen sie mit den Geistlichen stehen, bisweilenins Kloster geführt. Es gibt deren einige, welche dieitalienische Sprache verstehen. Ich habe mit ihnengesprochen, doch will ich Ihnen nicht wiederholen,was mich ein nur zu gerechter Unwille hat sagenlassen.

Der Mangel an Wasser in einem Lande, wo esnicht häusig regnet, verursacht eine außerordentlicheUnreinlichkeit, welche die Armuth noch abschreckendermacht. Man wascht hier selten, was man wohl ander Wäsche bemerkt, und an den Lumpen, welche alsBedeckung dienen; Alles ist hier Eckel erregend. Die