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gemacht haben. Ihre träge Frömmigkeit begnügt sichnicht damit, die Tage, an welchen die Kirche jedeknechtische Arbeit untersagt, in Ruhe hinzubringen, son-dern sie feycrn deren auch noch eine Menge anvere aufgleiche Weise, und alle Borstcllungen, welche ihnen indieser Beziehung von Seite des päpstlichen Stuhlesgemacht wurden, sind vergeblich gewesen. Ich glaubenicht, daß jemals ein Schauspiel mehr Abscheu undEckel erregen kann, als diese Menschen zu sehen, inLumpen, kaum mit einigen schlechten Fetzen bedeckt,wie sie träge auf einem öffentlichen Platze herum-schlendern , oder an irgend einem verfallenen Hausesitzen und sich des Ungeziefers entledigen, das sie bcy-nahe verzehrt, indem sie glauben, eine gottgefällig«That zu begehen, wenn sie die Werkzeuge nicht anrüh.ren, welche ihnen ein minder elendes Leben verschaffenkönnten, ohne daß sie gezwungen wären, irgend einGesetz zu übertreten.
Die Kinder folge» in Allem dem Beyspicle ihrerEltern; ich habe noch nirgends eine so unbeschäftigteJugend gesehen. Mit Ausnahme der Stunden, welchesie in der Schule zubringen, sieht man sie immer undüberall zu Dutzenden spielen, Muthwillcn treiben, strei-ten und sich allen ungestümen Handlungen ihresAlters überlassen. Die Bäter vom heiligen Lande,welche im Allgemeinen unermeßliche Almosen spenden,bezahlen nicht allein die Lehrer, welche sie unterrichten,sondern ernähren sie auch noch; eine Wohlthat,, für