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deren, welche die christliche Einwohnerzahl bis auftvo herabsetzen.
Unter jeder andern Regierung würden die Einwoh-ner von Bethlehem wohlhabend und sogar reich seyn,aber in jedem Augenblicke werden ihnen neue Lastenaufgelegt. Ich habe Ihnen schon gesagt, welche Mit-tel sie ergriffen haben, um einem gänzlichen Ruine zuentgehen und zugleich ihren Unterdrückern Genüge zuleisten. Die guten Bäter sind bisweilen gezwungen,sich der schlimmen Behandlung, deren Ziel sie dannsind, durch die Flucht zu entziehen; in diese grausameNothwendigkeit waren sie drcy oder vier Wochen vormeiner Ankunft versetzt. Mau erzählte mir, daß einPater Quardian, ein Portugiese, den sie gefangen undmit dem Tode bedroht hatten, den Ausdrücken ihrerWuth nur die Worte entgegensetzte: »Ihr könnt michhängen, wenn ihr wollt, aber Geld werdet ihr nichterhalten, weil ich keines habe.« Schon den Strick umden Hals führte er noch die nämliche Sprache. Die-ser Muth rettete sein Leben und verschaffte ihm dieFreyheit wieder.
Die Ueberzeugung, welche diese Unglücklichen ha-ben, daß die Hauptfrucht ihrer Anstrengungen nurden Tyrannen, welche sie unterdrücken, zu Gute kom-men würde, verleidet ihnen die Arbeit völlig, und siegeben sich einer Trägheit hin, zu welcher sie stets Wor-wande suchen und auch finden. Unter diese muß manunter anderm die große Zahl von Festen rechnen, 'welchesie im Nichtsthun hinzubringen sich zur Gewohnheit